MA2017

MT | Tanzakademie  I Zeche Zollverein

Die Ruhr-Metropole steht im Mittelpunkt eines vielschichtigen differenzierten Kulturschaffens. Das Welterbe Zeche Zollverein in Essen ist bereits während des vergangenen Jahrzehnts ein bedeutender Anziehungspunkt für Kulturproduktionen geworden. Auf der Grundlage des Masterplans von OMA soll es eine Erweiterung des Performance Bereichs geben. Das ansässige Choreographische Zentrum NRW bietet einen Anknüpfungspunkt.

Es soll eine Tanzakademie entstehen, die einerseits Raum für eine Ausbildung des zeitgenössischen Tanzes bietet, andererseits eine Plattform für öffentliche Veranstaltungen, Aufführungen der studentischen Choreographien, Performances, Festivals, Studio-Showings und thematische Vortragsreihen sowie Gesprächsrunden mit Tanzschaffenden bietet.

Architektur und Tanz setzen sich in unterschiedlicher Art und Weise mit Raum auseinander. Die Architektur folgt der Gravitation, während im Tanz versucht wird sich von diesen Kräften zu lösen. „Schritte sind Gestaltung von Räumen. Sie weben die Grundstruktur von Orten.“ (Bergson) Überlagerungen von Nutzungen können eine experimentelle Raumproduktion für die Architektur sowie für den Tanz fortschreiben. Die Tanzakademie versteht sich als ein Ort der Innovation, der Experimentierfreude, der Bewegungserforschung, der Entwicklung von tänzerischer und choreographischer Qualität und Offenheit, die durch die Architektur gefördert werden soll.

Zweitprüfer: IAD Prof. Staab

Einführungsveranstaltung: 06.04.2017 09:00 h im Institut

Wochentag fuer Korrekturen: dientags

Betreuung: Tina Wallbaum, Tim Mitto

Exkursion: 07.04.2017 nach Essen (ab 10 Uhr, eigene Anreise)

Angebotsbeginn : 06.04.2017

Angebotsende : 24.08.2017