ME ME-SD I House of Waste

Der Müllpalast – Berlin

Abfall kann verheissungsvolle Ressource oder lästiger Rest sein, Abfall ist politisch und sozial, vor allem aber unvermeidlich. Abfall verschwindet nie vollständig und hinterlässt immer Spuren.

Die Welt droht an ihrem Müll zu ersticken. Die globale Abfallproduktion wächst Studien zufolge noch mindestens bis ins Jahr 2075, aller Öko-Initiativen zum Trotz. Schon jetzt sind die Auswirkungen auf den Planeten immens, warnen Forscher.

Um der beängstigenden Entwicklung zukünftig noch Herr werden zu können, benötigt es vor allem eine Sensibilisierung derer, die die Konsequenzen Ihres Handelns nicht mehr spüren.

In Berlin, der Hauptstadt eines Landes, das 60% seines Mülls in der Baubranche produziert, soll im topografisch prägnanten Kontext des Drachenberges, einer ehemaligen Kriegsschutt- und Müllhalde, mit dem ‚House of Waste‘ ein global relevantes Forum für eines der treibensten Probleme der Menschheit entworfen werden, das mit beeindruckenden Themenausstellungen zu den vielseitigen Phänomenen und Strategien interessierte Besucher, mit modernen Labors und einem Kongressbereich renommierte Forscher und mit Veranstaltungen am Puls der Zeit die breite Öffentlichkeit adressiert und für das Thema gewinnt.

Maßgebend dafür sind die funktionalen und atmosphärischen Qualitäten einer individuellen, signifikanten Architektur, die dem Haus an diesem besonderen Ort Charakter und Relevanz verleiht.

Eine gemeinsame Tagesexkursion nach Berlin zum Semesterbeginn bildet die Bearbeitungsgrundlage.

Einführungsveranstaltung am: Mittwoch, 17.10.2018, 10:30 Uhr
Ort: IEB
Wochentag fuer Korrekturen: dienstags/mittwochs
Betreuung: Frank Lindner, Marc Hölscher, Tina Wallbaum

Abgabetermin: 30.01.2019