MT I Landscape Observatory Jökulsárlón I Island

MT | Landscape Observatory Jökulsárlón I Island

Professionalisierung 

Die Natur kann beeindruckende Schauplätze schaffen. In Island zeigt sich die Natur besonders kreativ in der Vielschichtigkeit natürlicher Gegebenheiten. Ein besonderer dieser Naturschauplätze ist die Gletscherlagune Jökulsárlón. Hier stürzen von der Gletscherzunge des Vatnajökull Eisberge in einen großen See, der wiederum über einen kurzen Fluss eine direkte Verbindung zum Meer hat. Mächtige Eisberge driften mit für das Auge kaum wahrnehmbarer Geschwindigkeit durch kristallklares Wasser. Gebildet wird dieser See durch Schmelzwasser eines Gletscherausläufers des Vatnajökull, seines Zeichens der größte Gletscher Islands und vom Eisvolumen der größte Gletscher Europas. Das Observatorium soll auf ca. 8.000 qm HNF Touristen, Einheimischen und Wissenschaftlern die Möglichkeit bieten sich näher mit den besonderen natürlichen Phänomenen Islands und ihrer Veränderungen auseinanderzusetzen. Ausstellungen und Veranstaltungen zu Kultur und Landschaftsraum ergänzen die einzigartigen Naturerlebnisse. Hierfür gilt es einen entsprechenden architektonischen Rahmen zu entwickeln. Die Reaktion auf den außergewöhnlichen Landschaftsraum soll das Entwurfskonzept in besonderer Weise prägen. Das Raumprogramm umfasst im Wesentlichen Ausstellungs- und Konferenzflächen, Labor- und Forschungsräume, Werkstätten, ein Landschaftsobservatorium sowie ein Besucherzentrum mit Unterkünften für Forscher und Besucher. Erwartet wird ein Konzept, das räumlich-architektonisch neue Wege aufzeigt und in besonderer Weise auf den außergewöhnlichen Ort reagiert. Eine Architektur, die sich deutlich von konventionellen Gebäuden unterscheidet. Eine gemeinsame Exkursion nach Island bildet die Bearbeitungsgrundlage.

 

Teilnahmeempfehlung:
Ausgabe der Aufgabe: Mittwoch | 11.10.2017 | 11:00 Uhr | IEB
Exkursion: Island 03.-06.11.2017
Erstprüfer: Prof. Schuster
Zweitprüfer: Prof. Staab
Rückfragen: Tim Mitto, Marc Hölscher

 

Abgabetermin: —